Satzung

des Vereins „Pfaffenhütchen e.V.“

 

§ 1    Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Pfaffenhütchen e.V.“ und hat seinen Sitz in 53859 Niederkassel. Das Vereinsgebiet erstreckt sich auf das Stadtgebiet von Niederkassel und seine angrenzenden Städte und Gemeinden.

  2. Der Verein ist beim Amtsgericht Siegburg in das Vereinsregister eingetragen.

  3. Der Verein ist berechtigt, eine kooperative Mitgliedschaft im Diakonischen Werk zu beantragen.

  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2    Zweck und Aufgaben

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung einer natürlichen Umwelt.

  2. Der Verein unterstützt grundsätzlich die Ziele und Grundsätze des Naturschutzes und der Landschaftspflege i.S. des Bundesnaturschutzgesetzes und des Landschaftsgesetzes NRW.

  3. Das Ziel der Förderung und Erhaltung einer natürlichen Umwelt verfolgt der Verein insbesondere durch:
    die Anpflanzung und Pflege von Feldgehölzen, Vogelschutzhecken und Streuobstwiesen

  4. die Förderung der Bildung im Sinne des Natur und Umweltschutzes durch Veranstaltungen in Kindertagesstätten, Schulen und Kirchengemeinden

  5. Öffentlichkeitsarbeit

  6. Teilnahme an Umweltschutzprojekten, soweit sie mit den Vereinszielen übereinstimmen

  7. Schulung der Vereinsmitglieder

§ 3    Gemeinnützigkeit, Mittelverwendung

  1. Der Verein „Pfaffenhütchen“ist ein gemeinnütziger Verein. Er ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke.

  2. Die Mittel des Vereins und eventuelle Spenden dürfen nur für die satzungsgemäßen Ziele und Zwecke des Vereins verwendet werden.

  3. Alle Organe und Mitglieder des Vereins sind ehrenamtlich tätig.

  4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins und haben auch keinen Anspruch auf Beteiligung am Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

  5. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim zuständigen Amtsgericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

§ 4    Mitgliedschaft

  1. Mitglied im Verein „Pfaffenhütchen“ können natürliche und juristische Personen werden. Eine Aufnahme kann nur schriftlich beantragt werden. Über die Aufnahme oder den Wiedereintritt entscheidet der Vorstand. Bei Aufnahme in den Verein wird die Satzung des Vereins anerkannt.

  2. Der Verein unterscheidet:

    • Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die volljährig sind und gewillt sind, Zweck und Ziele des Vereins zu unterstützen.

    • Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden. Sie fördern mit finanziellen oder sachbezogenen Mitteln Vereinszweck und Vereinsziele.

    • Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um die Sache des Vereins außerordentlich verdient gemacht haben. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt. Ehrenmitglieder haben die Rechte ordentlicher Mitglieder.

    • Juniormitglieder können Personen werden, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. Dem Antrag auf Mitgliedschaft muss die schriftliche Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter beigefügt sein. Mit der Volljährigkeit endet die Mitgliedschaft.

  3. Der Vorstand kann eine Aufnahme ablehnen. Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstands, der mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

  4. Es werden keine Aufnahmegebühren erhoben.

§ 5   Beendigung der Mitgliedschaft oder Ausschluss

  1. Die Mitgliedschaft erlischt
    • a)  bei natürlichen Personen durch den Tod,
    • b)  durch Austritt oder
    • c)  durch Ausschluss.

  2. Der Austritt kann nur schriftlich gegenüber dem Vorstand zum Jahresende erklärt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Mitglied verpflichtet, den Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

  3. Der Ausschluss aus dem Verein ist nur im Rahmen der folgenden Gründe zulässig:
    • a)  bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte,
    • b)  wegen unehrenhafter Handlungen,
    • c)  wegen vereinsschädigenden Verhaltens,
    • d)  bei zweimaliger aufeinanderfolgender Nichtzahlung des Beitrages.

  4. Der Ausschluß eines Mitglieds aus dem Verein erfolgt durch einstimmigen Beschluß des Vorstandes.
    Der Beschluß wird dem Mitglied durch einfachen Brief mitgeteilt.
    Gegen den Ausschluß kann innerhalb von vier Wochen schriftlich beim Vorstand Einspruch erhoben werden.
    Der Einspruch ist schriftlich beim Vorsitzenden oder seinem Vertreter einzureichen.
    Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet über den Einspruch mit einfacher Mehrheit endgültig.
    Die Abstimmung erfolgt geheim.
    Das Ergebnis wird dem betreffenden Mitglied innerhalb von 14 Tagen durch einfachen Brief mitgeteilt.

  5. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein erlöschen alle Ansprüche der betreffenden Person dem Verein gegenüber.

§ 6    Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Mitgliedsbeiträge sollen die dem Verein in Erfüllung seines in der Satzung festgelegten Vereinszwecks und seiner Vereinsziele entstehenden Kosten decken.

  2. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

  3. Der Jahresbeitrag ist im Regelfall bis zum 1. März eines jeden Jahres kostenfrei auf das Konto des Vereins „Pfaffenhütchen einzuzahlen. Die Mitglieder können den Vorstand ermächtigen, den Beitrag durch Abbuchung von ihrem Konto einziehen zu lassen.

  4. Ehrenmitglieder und Juniormitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 7    Organe des Vereins

  1. Die Organe des Vereins „Pfaffenhütchen“ sind:

    • der Vorstand
    • die Mitgliederversammlung

§ 8    Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:   dem / der Vorsitzenden, dem / der stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister / der Schatzmeisterin, dem Schriftführer / der Schriftführerin und dem Beisitzer / der Beisitzerin.

  2. Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Hierüber werden schriftliche Protokolle abgefasst.

  3. Der Vorstand gemäß   §26 BGB   wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten, wovon eine Person der / die Vorsitzende oder der / die stellvertretende Vorsitzende sein muss.

  4. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

  5. Die Vorstandmitglieder versehen ihr Amt ehrenamtlich; sie haben aber Anspruch auf Ersatz aller Ausgaben, die sie in Ausübung ihrer Ämter aufwenden.

  6. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

§ 9    Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung einberufen.

  2. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

    • Entscheidung über Einsprüche gegen die Beschlüsse des Vorstandes in Mitgliederfragen
    • Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des Vorstands
    • Beschlussfassung über den Vereinshaushalt
    • Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands
    • Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins
    • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
    • Wahl der Kassenprüfer / innen
    • Ernennung von Ehrenmitgliedern
  3. Die Ergebnisse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und sind vom Vorsitzenden / der Vorsitzenden, dem Schatzmeister / der Schatzmeisterin und dem Schriftführer/ der Schriftführerin zu unterzeichnen.

  4. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.

  5. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, es sei denn Satzung oder Gesetz schreiben eine andere Mehrheit vor.

§ 10    Wahl und Amtsdauer des Vorstands

  1. Die Vorstandsmitglieder sollten dem Verein vor der Wahl mindestens zwei Jahre angehören.

  2. Bei der Wahl entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Jedes anwesende ordentliche Vereinsmitglied hat eine Stimme.

  3. Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes während der Amtsperiode erfolgt eine Ersatzwahl nur für die restliche Amtsdauer des / der Ausgeschiedenen. Die Ersatzwahl erfolgt durch den verbleibenden Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

  4. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt im Vorstand.

§ 11    Beschlussfassung des Vorstandes

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im allgemeinen in Vorstandssitzungen, die von dem / der Vorsitzenden bei dessen / deren Verhinderung von dem / der stellvertretenden Vorsitzenden einberufen werden.

  2. Die Einladung erfolgt durch den/die Vorsitzende/noder bei dessen Verhinderung durch den/die stellvertretende/n Vorsitzende/n schriftlich unter Wahrung einer Einberufungsfrist von 14 Tagen. Einer Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen und mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der/die Vorsitzende anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des / der Leiters(in) der Vorstandssitzung doppelt.

  3. Die Vorstandssitzung leitet der/die Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und von dem/der Sitzungsleiter(in) zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

  4. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

§ 12    Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

  1. Jedes Mitglied des Vereins kann Anträge zur Tagesordnung stellen. Sie müssen bis spätestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung dem / der Vorsitzenden vorliegen. Der / die Versammlungsleiter(in) hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

  2. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Aufnahme ist die einfache Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

§ 13    Außerordentliche Mitgliederversammlung

  1. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel aller stimmberechtigten ordentlichen Mitgliedern verlangt wird oder drei Mitglieder des Vorstandes dies verlangen. Die Einladung hat schriftlich mit einer 14-tägigen Frist unter Angabe der Tagungsordnungspunkte zu erfolgen.

§ 14    Auflösung und Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks

  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des Vereinszwecks fällt das Vermögen an die Evangelische Kirchengemeinde Niederkassel, Oberstrasse 205, 53859 Niederkassel.

  2. Das Vermögen ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, hilfstätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden.

  3. So beschlossen durch die Gründungsversammlung des Vereins am 26. Januar 2006.
    Geändert durch die Mitgliederversammlung am 29. Januar 2016.

 

[ zurück ]